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Großbank
HSBC streicht tausende Stellen

HSBC streicht tausende Stellen
FOTO: dpa, Andy Rain
London. Die britische Großbank HSBC will nach einem Medienbericht zufolge bis zu 20.000 Arbeitsplätze streichen. Ob die Entlassungen mit den Skandalen der jüngeren Vergangenheit zu tun haben, ist noch nicht bekannt. In einer Woche soll Klaheit herrschen.

Die britische Großbank HSBC will einem Medienbericht zufolge tausende Stellen streichen. Die genaue Zahl stehe noch nicht fest, es gehe aber um 10.000 bis 20.000 Arbeitsplätze, berichtete der Fernsehsender Sky News am Montagabend unter Berufung auf Bankenkreise. Sie sollen demnach bis Ende 2017 wegfallen. Dem Bericht zufolge will HSBC-Chef Stuart Gulliver die genaue Zahl in einer Woche bei einem Treffen mit Investoren nennen.

Eine Sprecherin der Bank wollte den Bericht auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP nicht kommentieren. Europas größte Bank beschäftigt derzeit 266.000 Mitarbeiter, davon 48.000 in Großbritannien.

Die HSBC musste sich in jüngster Zeit mehreren Skandalen stellen: Wegen Manipulationen an Devisenmärkten zahlte das Unternehmen Strafen an die Regulierungsbehörden in den USA und in Großbritannien. Zudem soll die Schweizer Tochter laut den als "Swissleaks" bekannten Enthüllungen in der Vergangenheit Kunden bei Steuerhinterziehung geholfen haben. Die Schweizer Filiale hatte sich nach den Enthüllungen von den kritisierten Praktiken distanziert.

(AFP)
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