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Umbau im Privatkundengeschäft
HypoVereinsbank: Etwa 1000 Jobs auf der Kippe

HypoVereinsbank: Etwa 1000 Jobs auf der Kippe
FOTO: AP
München. Neue Einschnitte bei der HypoVereinsbank: Nach dem Umbau im Privatkundengeschäft könnten weitere Arbeitsplätze auf die Streichliste kommen. Grund dafür sind auch Umstrukturierungen bei der italienischen Konzern-Mutter.

Die HypoVereinsbank (HVB) steht nach dpa-Informationen vor einem weiteren Stellenabbau. Eine genaue Zahl der Arbeitsplätze stehe zwar noch nicht fest, doch dürfte eine Größenordnung von etwa 1000 Jobs realistisch sein, hieß es am Freitag in gut informierten Kreisen. Die Bank wollte sich dazu nicht äußern.

Erst im Zuge ihres Umbaus im Privatkundengeschäft mit der Modernisierung der Filialen hatte die HypoVereinsbank rund 1500 Arbeitsplätze gestrichen. Von den neuen Einsparungen dürften nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" (Freitag) vor allem die Verwaltung in den Standorten München und Hamburg betroffen sein. Die finalen Pläne sollten dem Aufsichtsrat Ende Oktober vorgelegt werden, hieß es in dem Bericht.

Über die Streichung weiterer Jobs bei der HypoVereinsbank wird seit längerem spekuliert. Erst Anfang September hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider berichtet, dass die Konzernmutter, die italienische Großbank Unicredit, den Abbau von mindestens 10 000 Stellen prüfe. Betroffen von diesen Plänen sollten demnach vor allem Mitarbeiter in Deutschland, Italien und Österreich sein.

Die Unicredit will die deutsche HVB schlanker aufstellen und Kosten senken. Dies hatte Unicredit-Chef Federico Ghizzoni unlängst im "Handelsblatt" angekündigt. Die Italiener hatten die Münchner vor zehn Jahren übernommen.

Die HVB hatte ihrerseits bereits einen umfassenden Umbau ihres Privatkundengeschäfts auf den Weg gebracht. Dabei wurden rund 240 der früher 580 Filialen geschlossen, die übrigen werden modernisiert.

(dpa)
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