Commerzbank: Integration der Bankzentralen kostet 2200 Jobs
zuletzt aktualisiert: 31.03.2009 - 13:42Frankfurt/Main (RPO). Die Commerzbank legt ihre mit der Bankzentrale der im vergangenen Jahr übernommenen Dresdner Bank zusammen. Diese Integration kostet rund 2200 Jobs.
Der Konzern habe sich mit den Arbeitnehmervertretern auf den sozialverträglichen Abbau der Stellen von etwa 11.400 auf rund 9200 geeinigt, erklärte die Commerzbank am Dienstag in Frankfurt am Main.
Insgesamt sollen durch die Übernahme der Dresdner Bank 9000 der etwa 61.000 Arbeitsplätze bei der neuen Großbank wegfallen, davon etwa 6.500 in Deutschland, wie die Commerzbank bereits Anfang September 2008 mitteilte. Für den Abbau sollen vor allem Instrumente wie Abfindungen und Vorruhestand genutzt werden. Betriebsbedingte Kündigungen seien bis Ende 2011 ausgeschlossen, sagte ein Banksprecher.
Der Stellenabbau betreffe Mitarbeiter aus beiden Geldhäusern, hieß es weiter. Zusammengelegt würden die Zentralen von Commerzbank, Dresdner Bank und der Investment-Tochter Dresdner Kleinwort in Frankfurt am Main. Die Umsetzung der neuen Organisationsstruktur soll ab dem vierten Quartal anlaufen. Bis zum Sommer will die Commerzbank auch eine Einigung über die Integration der regionalen Einheiten von Commerzbank und Dresdner Bank erzielt haben.
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