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Umfrage: Jeder Dritte wünscht sich die D-Mark zurück

zuletzt aktualisiert: 02.05.2008 - 06:36

Berlin (RPO). In Teilen der Bevölkerung ist der Euro weiter unbeliebt: Einer aktuellen Umfrage zufolge plädiert jeder dritte Deutsche dafür, dass er abgeschafft und die D-Mark wieder eingeführt wird.

Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) hervor, aus der die "Berliner Zeitung" zitiert. Demnach befürworten 34 Prozent der Befragten eine Abschaffung des Euro und eine Wiedereinführung der D-Mark. Gegen die Rückkehr zur D-Mark sind 65 Prozent, also knapp zwei Drittel.

Ein wesentlicher Grund für die weit verbreitete Ablehnung des Euro in Deutschland sei, dass er vielfach als "Teuro" wahrgenommen werde, sagte der Geschäftsführende Vorstand des BdB, Manfred Weber. Der Umfrage zufolge machen 53 Prozent der Befragten die Gemeinschaftswährung direkt und hauptsächlich für die Preissteigerungen der letzten Jahre verantwortlich. 43 Prozent sehen dafür andere Gründe.

Dabei sei der Eindruck der Mehrheit falsch, dass der Euro das Leben in vielen Bereichen teurer gemacht habe, sagte Weber: "Ein Großteil der Preissteigerungen hat nichts mit dem Euro zu tun, sondern geht insbesondere auf die Verteuerung von Energie und Nahrungsmitteln zurück."

Zudem sei die Preisentwicklung moderater verlaufen als bisweilen empfunden: "Seit Beginn der Währungsunion ist die Inflation mit durchschnittlich zwei Prozent vergleichsweise gering ausgefallen. Damit ist der Euro eine der stabilsten Währungen überhaupt und steht der D-Mark nicht nach", sagte Weber.

Quelle: afp

 
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