kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
       
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
geldautomat ausland 2009
  Foto: picture-alliance / tmn
Kommentare ()

280 Banken im Visier: Kartellamt prüft Geldautomaten-Gebühren

zuletzt aktualisiert: 13.03.2010 - 14:28

München (RPO). Banken im Fokus: Wegen des Verdachts auf überhöhte Gebühren an Geldautomaten hat das Bundeskartellamt nach einem Medienbericht Ermittlungen gegen mehr als 280 Kreditinstitute in Deutschland eingeleitet.

"Dem Bundeskartellamt liegen Beschwerden von Personen und Kreditinstituten über die Höhe der Entgelte vor", zitierte die Zeitung einen Kartellamtssprecher. Diese Beschwerden würden nun geprüft. Es bestehe ein Verdacht auf Wettbewerbsbeschränkung, verbotene Diskriminierung und Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung. Das Kartellamt war am Wochenende zunächst nicht für weitere Auskünfte zu erreichen.

Das Thema Gebühren an Geldautomaten ist auch Gegenstand eines Spitzengesprächs, zu dem der Verbraucherschutzausschuss des Bundestags am 17. März hochrangige Bankenrepräsentanten nach Berlin geladen hat. Michael Goldmann (FDP), Vorsitzender des Ausschusses, schloss eine gesetzliche Regulierung in "Euro am Sonntag" nicht aus: "Ich will nicht gleich die Gesetzeskeule schwingen. Fakt ist aber, dass im Interesse der Verbraucher schnell gehandelt werden muss", sagte er.

Banken haben noch Frist bis Ende März

Kunden, die Geld an fremden Automaten abheben, werden häufig kräftig zur Kasse gebeten. So verlangen einzelne Banken bis zu zehn Euro fürs Fremdabheben, wie die Zeitung weiter schreibt. Eine durchschnittliche Transaktion koste die Institute etwa 70 Cent, wird Goldmann zitiert. Die durchschnittliche Gebührenbelastung für den Verbraucher liege aber derzeit bei fast sechs Euro.

Ein Kartellamtssprecher erklärte dem Bericht zufolge, die Behörde habe den Banken eine Frist bis Ende März gesetzt, anschließend sollten die Antworten zeitnah ausgewertet und entschieden werden, ob ein formelles Verfahren gegen die Institute eingeleitet werde.

Bis 1997 hatte es bei Barabhebungen an Bankautomaten eine einheitliche Gebühr von vier Mark gegeben. Diese Praxis ist von den Sparkassen aufgekündigt worden mit der Begründung, sie müssten die umfassendste Infrastruktur an Bankautomaten unterhalten, von der kleinere Verbünde profitierten. Seitdem betreiben die Banken eine Art Mischkalkulation mit sehr unterschiedlichen Gebühren.

Quelle: AFP/felt

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Angestellte nutzen Privatgeräte auch im Job

Studie

Angestellte nutzen Privatgeräte auch im Job

Viele Unternehmen können oder wollen mit dem rasanten technischen Fortschritt nicht mithalten. Weil die Mitarbeiter von zu Hause aber Rechne ... mehr 

Lebensmittel immer teurer

Discounter erhöhten Preise 2011 deutlich

Die Lebensmitteldiscounter haben einem Bericht zufolge 2011 überdurchschnittlich an der Preisschraube gedreht. mehr 

Videos

Ringerin aus Krefeld trainiert für Olympiaqualifikation

Aline Focken ist 20 Jahre alt und träumt von Olympia. Die Krefelderin hat die Chance sich für die olympischen Spiele 2012 in ... mehr 

Autokamera filmt riesigen Lichtkegel

Das Video könnte auch aus einem Science-Fiction-Film sein. Blogger jedoch wollen herausgefunden haben, dass es die Explosion eines ... mehr 

Top-Services

Weitere Videos unter www.nrw-business.tv
 
Politik-Nachrichten
Mexico Drug War

US-Anti-Drogen-Behörde DEA

Beweise für Korruption in Mexiko

Nach Informationen der DEA haben mexikanische Drogenkartelle über Jahre Millionen an den Gouverneur eines Grenzstaates gezahlt. mehr

 
greichenland proteste feuer

Proteste in Griechenland gegen Sparplan

"Nieder mit der Erpressung durch die Troika"

Nach einer Dringlichkeitssitzung des griechischen Kabinetts ist Freitag kurz vor Mitternacht der Gesetzentwurf für neue Sparmaßnahmen gebilligt worden. Für Griechenland geht es um alles, die Lage in Athen spitzt sich zu. Die Wut der Demonstranten ... mehr

 
 

Erneute Proteste in Ägypten

Militär will nicht weichen

 

Bundesverkehrsminister Ramsauer:

Keinen Freibrief für Raser

 

Jahrestags der Islamischen Revolution

Ahmadinedschad und die Atomtechnik

 

Gewalt in Syrien

General in Damaskus ermordet

 

Haushaltsjahr 2013

Obama plant mit neuen Schulden

Strom-Rechner

 kWh
vergleichen