kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Krankenkassen panorama Versichertenkarte AP 2009-1014
  Foto: AP, AP
Kommentare ()

Eine Milliarde Euro Potenzial: Kassen wollen bei Hausärzten sparen

zuletzt aktualisiert: 12.12.2009 - 09:50

(RP). Wegen der drohenden Zusatzbeiträge für gesetzlich Krankenversicherte suchen die Kassen händeringend nach Einsparmöglichkeiten. Die sehen sie bei den Hausärzten. "Das Gesetz, dass die Krankenkassen mit einer Mehrheit der Hausärzte Verträge abschließen müssen, muss dringend wieder abgeschafft werden", sagte die designierte Vorsitzende der Barmer Ersatzkasse, Birgit Fischer, unserer Redaktion.

Wegen der höheren Vergütung der Ärzte koste die Regelung die Krankenkassen viel Geld, bringe den Versicherten aber kaum zusätzlichen Nutzen. "Hier sehe ich für die gesetzlichen Kassen ein Einsparpotenzial von mehr als einer Milliarde Euro jährlich, ohne dass die Versicherten einen Nachteil hätten", betonte Fischer.

Wenn die Kassen mehr Vertragsfreiheit bekämen, ihre Versicherten durch das System zu lotsen, dann könnten die Kassen sie optimal versorgen und es ließen sich Kosten sparen, weil so beispielsweise Doppeluntersuchungen vermieden werden könnten. Die Hausärzte sollten in dem System dennoch eine "zentrale Rolle" spielen, wie Fischer betonte.

Hausärzte sollen weiter zentrale Rolle

Nach aktueller Gesetzeslage sind die Kassen verpflichtet, einen Vertrag mit den Hausärzten abzuschließen. Aus Sicht der Kassen haben die Mediziner einen zu großen Spielraum, ihre Bedingungen zu diktieren. So erhalten die Hausärzte in Baden-Württemberg von der AOK zwischen 75 und 80 Euro pro Quartal für die Versorgung der Patienten. In Nordrhein, wo die Hausarztverträge derzeit noch verhandelt werden, bekommen die Mediziner derzeit zwischen 31 und 38 Euro pro Patient und Quartal.

Ziel ist, dass vor allem ältere Versicherte und chronisch Kranke stets als erstes ihren Hausarzt aufsuchen und so medizinische Hilfe aus einer Hand bekommen. Aus Sicht der meisten Krankenkassen stimmt bei der jetzigen Regelung die Kosten-Nutzen-Relation nicht. "Die hausärztliche Versorgung muss weiter gefördert werden, aber der derzeitige Weg ist falsch", sagte der Chef der AOK-Rheinland, Wilfried Jacobs.

Quelle: RP

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Wie Restaurants am Kunden sparen

Statt Sauce Hollandaise gibt's ein Imitat

Wie Restaurants am Kunden sparen

Sauce Hollandaise wird in Restaurants oft nicht selbst mit Butter und Eigelb zubereitet. Stattdessen werden billige Imitate der Lebensmittel ... mehr 

Lenovo erwägt PC-Produktion in Thüringen

Chinesischer Computerhersteller

Lenovo erwägt PC-Produktion in Thüringen

Der chinesische Computerhersteller Lenovo wird möglicherweise in Zukunft auch in Deutschland PCs herstellen. mehr 

Mehr Wirtschaft
Aus der Region

Statt Sauce Hollandaise gibt's ein Imitat

Wie Restaurants am Kunden sparen

Chinesischer Computerhersteller

Lenovo erwägt PC-Produktion in Thüringen

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Tragischer Unfall: 400 Schafe fallen auf Autobahn

Hunderte Schafe sind in der Nacht zu Freitag auf eine Straße in Melbourne gefallen, als ein Tiertransporter auf einer Brücke umkippte und ... mehr 

Top-Services
 
Anzeige:
Weitere Videos unter www.nrw-business.tv
Politik-Nachrichten
In Kiel leuchtet die Ampel rot-blau-grün: Ralf Stegner (SPD), Anke Spoorendonk (SSW) und Eka von Kalben (Grüne) präsentieren den Koalitionsvertrag für Schleswig-Holstein.

Koalitionsvertrag in Schleswig-Holstein

Der Vertrag für die Dänen-Ampel steht

In Kiel reagiert künftig die Dänen-Ampel. Am Sonntag beendeten die an der Regierung beteiligten Parteien ihre Verhandlungen. SPD, Grüne und Südschleswigscher Wählerverband (SSW) stellten am Abend ihren Koalitionsvertrag. mehr

 
Offizielle-und-inoffizielle-Atommaechte_1_48507.jpg

Schiffe aus deutscher Produktion

Israel stationiert Atomwaffen auf U-Booten

Einem Medienbericht zufolge werden israelische U-Boote aus deutscher Produktion mit Atomraketen bewaffnet. mehr

 

Die Linke hat ihr Ende vor Augen

Selbst Gysi weiß nicht weiter

 

Angeblich macht Merkel Druck auf Madrid

Spanien wehrt sich gegen Rettungsschirm

 

Ägyptens Ex-Präsident entgeht Todesstrafe

Tausende fordern den Tod Mubaraks

 
 
 

Chaotischer Parteitag der Linken

Ein Akt der Selbstzerfleischung

Strom-Rechner

kWh
vergleichen