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Cadbury-Kauf
Kraft soll Investoren getäuscht haben

Cadbury-Kauf: Kraft soll Investoren getäuscht haben
Bei den Vorwürfen geht es um die Schließung des Somerdale-Werkes. FOTO: GETTY IMAGES NORTH AMERICA, AFP
Bangalore (RPO). Der US-Lebensmittelriese Kraft Foods ist einem Zeitungsbericht zufolge wegen angeblicher Täuschung von Investoren im Zuge der Übernahme von Cadbury im Visier der britischen Aufsichtsbehörden.

Wie das "Wall Street Journal" am Montag berichtete, geht es um Aussagen von Kraft-Managern während des Übernahmeprozesses über die Zukunft des Somerdale-Werkes von Cadbury bei Bristol. Kraft hatte ursprünglich gesagt, die Fabrik bleibe bestehen. Cadbury hatte angekündigt, das Werk zu schließen und es nach Polen zu verlagern, so die Zeitung. Im Februar teilte Kraft mit, es akzeptiere die Schließung von Somerdale bis 2011.

Dem Blatt zufolge sollen zudem noch im März Kraft-Manager vor einem Parlamentsausschuss zu der Übernahme Rede und Antwort stehen. Kraft war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Das US-Unternehmen hatte sich im Januar mit Cadbury auf einen Kauf der Briten für rund 18,4 Milliarden Dollar verständigt.

(RTR/das)
 
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