"Pflichtleistung": Krankenkassen übernehmen Krebs-Impfung
zuletzt aktualisiert: 26.03.2007 - 06:23Frankfurt/Main (RPO). Gesetzliche Krankenkassen bezahlen einem Zeitungsbericht zufolge künftig die Kosten für eine Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs. Die Kassen bereiten sich demnach darauf vor, die rund 500 Euro teure Impfung generell zu übernehmen.
Dies berichtet die "Frankfurter Rundschau". Die Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts (Stiko) habe die Impfung gegen die so genannten Humanen Papilloma-Viren (HPV) in ihrem neuen Bulletin empfohlen, das an diesem Montag veröffentlicht wird. HPV können Krebs im Gebärmutterhalsbereich auslösen.
Damit sei sicher, dass die Krebsipfung demnächst in den Kanon der Pflichtleistungen der gesetzlichen Kassen aufgenommen wird, schreibt die Zeitung. Bislang erstatten einige von ihnen die Impfung freiwillig, die seit September 2006 in Deutschland zugelassen ist. Der Impfstoff koste rund 450 Euro, hinzu komme das Arzthonorar.
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