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Augsburg
Midea übernimmt Roboterbauer Kuka zu 94,5 Prozent

Kuka Übernahme: Midea aus China hält jetzt 94,5 Prozent der Aktien
Kuka wird vom chinesischen Investor Midea übernommen. FOTO: dpa, obe lof
Guangdong/Augsburg. Der chinesische Elektrogeräte-Hersteller Midea hat den Roboterbauer Kuka zu knapp 95 Prozent übernommen. Das teilte Midea am Montag mit.

Nach dem Ende der Übernahmefrist verbleiben noch gut fünf Prozent der Kuka-Anteile bei ihren bisherigen Eigentümern, Midea hält jetzt 94,5 Prozent der Kuka-Aktien, erklärte das in der südchinesischen Provinz Guangdong ansässige Unternehmen. Die Frist endete am vergangenen Mittwoch.

Midea will bis März 2017 die Übernahme der Augsburger abschließen, die auf Roboter für die Industrie - insbesondere in der Autoproduktion - spezialisiert sind. Die Chinesen haben zugesichert, die 12.600 Arbeitsplätze bei Kuka bis zum Jahr 2023 zu erhalten. Die Übernahme kostet Kuka dieses Jahr 30 Millionen Euro für Beratung, Banken, Juristen, Marketing und für Bonusaktien für Mitarbeiter und Führungskräfte.

Midea-Chef Paul Fang hatte im Laufe des Übernahmeverfahrens betont, er befürworte "eine breit aufgestellte Aktionärsbasis". Zwischenzeitlich hatte es auch Spekulationen gegeben, dass Midea einen Teil der Kuka-Papiere an einen oder mehrere Interessenten weiterverkaufen könnte.

(lai/dpa)
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