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Tarifkonflikt
Lufthansa: Flugbegleiter streiken bis Freitag komplett

Hintergrund: Diese Rechte haben Reisende
Hintergrund: Diese Rechte haben Reisende FOTO: dapd, Mario Vedder
Frankfurt/Main. Die Flugbegleiter der Lufthansa verschärfen ihren Streik. Bis zum angekündigten Ende am Freitag sollen von Mittwoch an alle Lang- und Mittelstreckenflüge von dem Streik betroffen sein. Das kündigte die Gewerkschaft Ufo am Dienstag in Frankfurt an.

Ab Mittwochfrüh, 4 Uhr, bis Freitag, 24 Uhr, wollen die Flugbegleiter die gesamte Lufthansa-Flotte an den Standorten Frankfurt, Düsseldorf und München lahmlegen.

Unterdessen versucht die Lufthansa nach eigenen Angaben, den Streik gerichtlich stoppen zu lassen. Das Unternehmen hat bei den Arbeitsgerichten Düsseldorf und Darmstadt einstweilige Verfügungen gegen den laufenden Arbeitskampf eingereicht. Die Flugbegleiter hatten ihren Streik am Dienstag auch nach dem nachgebesserten Lufthansa-Angebot wie geplant fortgesetzt. Es fielen 126 Interkontinentalflüge und zehn Europaverbindungen aus. Am Flughafen Düsseldorf wurden 14 Verbindungen annulliert.

Im Vergleich zum Vortag, als fast 1000 Flieger ausfielen, war das ein deutlich reduziertes Streikprogramm. Mit ähnlichen Dimensionen wie am Montag ist dann auch am Mittwoch, Donnerstag und Freitag zu rechnen.

Ufo streikt bereits seit Freitagnachmittag. Es ist der längste Ausstand in der Lufthansa-Geschichte. Der Clinch zwischen Gewerkschaft und Unternehmen um die Altersversorgungen für die 19.000 Stewards und Stewardessen zieht sich bereits seit zwei Jahren hin. Lufthansa-Töchter wie Eurowings, Germanwings, Swiss und Austrian Airlines werden nicht bestreikt.

Hier lesen Sie, welche Rechte Sie als Reisender bei dem Streik haben.

 

(lsa/dpa/REU)
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