Geplatzter Opel-Deal: Magna-Chef Wolf will Kostenersatz von GM
zuletzt aktualisiert: 10.11.2009 - 15:06Wien (RPO). Magna-Chef Siegfried Wolf möchte, dass der Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) die von Magna investierten Kosten für die geplatzte Übernahme der Rüsselsheimer ersetzt: "Es werden ja sehr viele Aufgaben weiter verwertet, da General Motors auf unserem Business-Plan aufbauen will", sagte der Firmenchef am Dienstag im österreichischen Rundfunk.
Der gescheiterte Deal hat das Unternehmen laut Medienberichten an die 100 Millionen Dollar gekostet, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtete.
Den mit Opel angepeilten Markt Russland möchte Wolf trotzdem nicht aus den Augen lassen: "Wir kämpfen, wir stellen uns weiter auf diese große Herausforderung ein." Russland ist laut Wolf weiter ein wichtiger Expansionsmarkt.
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Quelle: AP/top
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