Österreichisch-kanadischer Autozulieferer: Magna kehrt in Gewinnzone zurück
zuletzt aktualisiert: 06.05.2010 - 17:29Ontario (RPO). Der Autozulieferer Magna hat im ersten Quartal 2010 infolge der weltweiten Markterholung seinen Umsatz deutlich gesteigert und wieder schwarze Zahlen geschrieben. Wie das österreichisch-kanadische Unternehmen am Donnerstag mitteile, stiegen die Erlöse binnen Jahresfrist um 54 Prozent auf rund 5,5 Milliarden Dollar (4,3 Milliarden Euro).
Unter dem Strich verblieben 223 Millionen Dollar. Im Auftaktquartal 2009 war noch ein Verlust von 200 Millionen Dollar angefallen. Nach Ansicht von Magna Co-Vorstandschef Siegfried Wolf zeige die schnelle Rückkehr des Unternehmens in die Gewinnzone, dass die "richtigen Maßnahmen" ergriffen worden seien.
Magna sei "in einer ausgezeichneten und starken Position, um in der global wachsenden Automobilindustrie weiter erfolgreich zu sein". Insgesamt beschäftigt Magna nach eigenen Angaben an weltweit 240 Standorten rund 74 000 Mitarbeiter.
Magna hatte sich im vergangenen Jahr um die Übernahme der krisengeschüttelten Europasparte mit dem Rüsselsheimer Traditionsunternehmen Opel des US-Autoherstellers General Motors (GM) beworben. Dabei war das Unternehmen lange Zeit als Favorit von Politik und Gewerkschaften gehandelt worden. Letztlich entschloss sich GM jedoch, sein Europageschäft selbst zu sanieren.
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