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Positive Reaktion der Bundeskanzlerin: Merkel begrüßt GM-Konzept für deutsche Opel-Standorte

zuletzt aktualisiert: 25.11.2009 - 20:51

Berlin (RPO). Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich positiv zum Sanierungskonzept von General Motors (GM) für Opel geäußert. "Ich höre von General Motors, dass sie für die deutschen Standorte natürlich Restrukturierungen fordern, aber allen Standorten eine gute Perspektive geben", sagte Merkel am Mittwochabend vor einem Arbeitstreffen mit Spaniens Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero auf Schloss Meseberg bei Berlin.

Angela Merkel hat sich mit Spaniens Ministerpräsident Zapatero getroffen.  Foto: ddp, ddp
Angela Merkel hat sich mit Spaniens Ministerpräsident Zapatero getroffen. Foto: ddp, ddp

"Das ist insofern qualitativ sehr ähnlich den früheren Konzepten", sagte sie in Anspielung auf das Übernahmekonzept des Zulieferers Magna, der Opel mit Unterstützung von staatlichen Hilfen aus Deutschland übernehmen wollte.

Mit dem von GM am Mittwoch vorgestellten Sanierungskonzept bestehe jetzt auch nach dem gescheiterten Verkauf an Magna wieder eine Chance für den Erhalt von Opel und GM Europe. "Auch wenn wir gedacht haben, es wäre eine andere, haben sie jetzt eine", sagte Merkel. GM hatte am Mittwoch angekündigt, europaweit 9000 Stellen zu streichen, davon in den vier deutschen Werken Rüsselsheim, Bochum, Kaiserslautern und Eisenach bis zu 5400, was gut 20 Prozent der deutschen Opel-Arbeitsplätze wären.

Merkel betonte, dass es die staatlichen Hilfen aus Deutschland gewesen seien, mit denen Opel und GM Europe über die schwierige Phase hinweggekommen sei, "als GM gar keine Kraft mehr hatte." Sie glaube, dass auch das spanische Opel-Werk in Saragossa gute Chancen habe.

Merkel und Zapatero kündigten an, sie wollten bei ihrem Treffen am Abend neben der bevorstehenden EU-Ratspräsidentschaft Spaniens ab Januar auch über die weitere Kooperation in Sachen Opel beraten. Beide Länder wollten möglichst viele Arbeitsplätze und Standorte erhalten, sagte Zapatero. "Wir haben in beiden Ländern dafür gute Perspektiven", sagte er.

Quelle: RTR/felt

 
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