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Insolvenzverfahren
Modekette Promod steht offenbar vor dem Aus

Modekette Promod: Kölner Amtsgericht eröffnet Insolvenzverfahren
Das Deutschland-Geschäft von Promod ist in Schieflage geraten. FOTO: rpo
Köln. Die französische Modekette Promod ist mit ihrem Deutschlandgeschäft in Schieflage geraten: Das Amtsgericht Köln hat einem Medienbericht zufolge ein Insolvenzverfahren gegen den Konzern eröffnet.

Promod in Deutschland steht offenbar vor dem Aus: Wie der "Express" berichtet, hat das Amtsgericht Köln ein Insolvenzverfahren gegen die französische Modekette "wegen drohender Zahlungsunfähigkeit" eröffnet.

Eine Sprecherin des Unternehmens bestätigte der Zeitung zudem, es werde im Rahmen der Insolvenz zu Filialschließungen in Deutschland kommen. Welche Läden davon betroffen seien, sei aber erst nach weiteren Gesprächen klar, sagte der Wirtschaftsprüfer Michael Thierhoff, der Promod während der Insolvenz berät, dem "Express". Im September sollen Gläubiger dann über den Insolvenzplan entscheiden.

Im Mai habe das Unternehmen bereits ein Schutzschirmverfahren beantragt. Eine Komplett-Schließung sei derweil kein Thema, hieß es vonseiten des Unternehmens.

(lai)
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