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Monsanto-Übernahme
EU-Behörde erwägt angeblich Warnung an Bayer

Monsanto-Übernahme: EU-Behörde erwägt angeblich Warnung an Bayer
FOTO: AP, AP
Brüssel. Einem Insider zufolge werden die EU-Wettbewerbshüter wohl im Zusammenhang mit der milliardenschweren Offerte für den US-Saatgutriesen Monsanto eine Warnung an den Leverkusener Pharma- und Chemiekonzern Bayer richten.

Die Behörden seien besorgt, dass die geplante Übernahme den Wettbewerb beeinträchtigen könnte, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Freitag. Die Kommission dürfte deshalb in den nächsten Wochen eine Mitteilung an die beiden Konzerne verschicken. Eine endgültige Entscheidung sei noch nicht getroffen worden.

Bayer und Monsanto hätten sich bereits mit Vertretern der Behörde in dieser Woche getroffen. Bei der Zusammenkunft seien ihnen die Bedenken mitgeteilt worden. Die Kommission lehnte eine Stellungnahme ab.

Die Kartellwächter in Brüssel hatten die Prüfung bis 22. Januar verlängert. Um die Wettbewerbshüter von der 66 Milliarden Dollar schweren Übernahme zu überzeugen, hatte Bayer im Oktober angekündigt, für fast sechs Milliarden Euro einen Teil seines Geschäfts mit der Landwirtschaft an BASF zu verkaufen. Bayer will mit der Übernahme zum weltgrößten Anbieter von Pflanzenschutzmitteln und Saatgut aufsteigen. Umwelt- und Naturschutzverbände kritisieren die geplante Transaktion heftig.

(felt/REU)
 
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