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Zwischen München und Berlin
Schon 1,2 Millionen Fahrgäste auf neuer Schnellstrecke der Bahn

Neue Schnellstrecke zwischen München und Berlin: Bereits 1,2 Millionen Fahrgäste befördert
Ein ICE-Sonderzug fährt am 08.12.2017 in Thüringen über die ICE-Neubaustrecke zwischen München und Berlin. FOTO: dpa, msc sab
Berlin. Seit 100 Tagen rollen die Züge auf der neuen Schnellfahrstrecke zwischen München und Berlin. Nach Angaben der Bahn wurden bereits knapp 1,2 Millionen Fahrgäste befördert. Die ICE-Sprinter sollen zudem besonders pünktlich sein.

1,2 Millionen Passagiere seien mehr als doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum zwischen beiden Städten, teilte der bundeseigene Konzern am Dienstag mit. Das Sitzplatzangebot in den ICE wurde von 10.000 auf 20.000 täglich erhöht. Die Auslastung sei demnach "leicht gestiegen", auf gut 55 Prozent, sagte eine Bahnsprecherin.

Die ICE-Sprinter seien im Durchschnitt sogar zu 70 Prozent gefüllt. Diese Züge fahren derzeit gegen 6.00, 12.00 und 18.00 Uhr los und erreichen München beziehungsweise Berlin nach vier Stunden. Von Dezember an kommen in beide Richtungen je zwei Sprinter hinzu: Sie starten morgens um 8.00 Uhr und nachmittags gegen 16.00 Uhr.

Die Pünktlichkeit auf der Strecke liegt nach Angaben der Bahn über dem Bundesdurchschnitt des Fernverkehrs. Im Februar waren deutschlandweit 80,4 Prozent aller Fernzüge pünktlich. Der Linienverkehr auf der neuen Trasse von München nach Berlin begann am 10. Dezember und war am 20. März 100 Tage alt.

(oko/dpa)
 
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