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Tochter Npower mit großem Minus
RWE greift in Großbritannien durch

Npower: RWE greift in Großbritannien durch
RWE-Chef Peter Terium zieht die Zügel an. FOTO: dpa, obe pzi
Essen. Der kriselnde RWE-Konzern reagiert scharf auf seine aktuellen Vertriebsprobleme in Großbritannien. Der Vorstand der britischen RWE-Tochter npower werde ausgetauscht, teilte der Konzern am Montag mit.

Ziel sei es, die Probleme bis Ende 2016 in den Griff zu bekommen. "Großbritannien bleibt für uns ein wichtiger Markt", betonte RWE-Vize Rolf Martin Schmitz. Das Halbjahresergebnis in Großbritanien war unter anderem wegen EDV-Problemen bei der Privatkundenabrechnung um 60 Prozent eingebrochen. RWE bezifferte den negativen Ergebniseffekt auf insgesamt mindestens 200 Millionen Euro.

Neuer RWE-Vorstandschef in Großbritannien wird Paul Coffey (45), der bis zum Frühjahr bei der Erneuerbaren-Tocher RWE Innogy gearbeitet hatte. Neuer Finanzchef wird Martin Miklá? (42), der bisher die Finanzen der RWE Polska geleitet hatte und dabei auch für EDV und Abrechnungssysteme verantwortlich war. Die bisherigen Amtsinhaber Paul Massara (Vorstandschef) und Jens Madrian (Finanzen) scheiden im gegenseitigen Einvernehmen aus.

(dpa)
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