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1500 Beschäftigte im Ausstand
Streiks bei der Postbank in NRW gehen weiter

NRW: Streiks bei der Postbank gehen weiter
Jede zweite Postbank-Filiale in NRW wird bestreikt. FOTO: AP, AP
Düsseldorf . Die Streiks bei der Postbank gehen weiter: In Nordrhein-Westfalen setzte die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ihren Ausstand am Montag fort.

Etwa 1500 Beschäftigte seien zu Arbeitsniederlegungen aufgefordert und die Gewerkschaft gehe davon aus, dass mehr als jede zweite der 148 Postbank-Filialen geschlossen bleibe, teilte Verdi mit. "Die Zukunft der Beschäftigten ist nach wie vor ungewiss", erklärte Verdi-Vertreter Frank Fassin. "Daher wird solange gestreikt, bis wir einen Tarifvertrag mit Kündigungsschutz erreicht haben.

Verdi verlangt für die rund 9500 Beschäftigten der Postbank Filialvertrieb AG eine Verlängerung des Kündigungsschutzes bis Ende 2020 und eine Lohnerhöhung von fünf Prozent bei zwölf Monaten Laufzeit. Auch für die Beschäftigten der Postbank AG, Firmenkunden AG und BHW-Gruppe sollen betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2020 tariflich ausgeschlossen werden.

Die Gewerkschaft beharrt vor allem auf den Kündigungsschutz, da der Tarifkonflikt zusätzlich dadurch angeheizt wird, dass sich die Deutsche Bank von der Mehrheit der Postbank trennen will. Dies hatte das Kreditinstitut am Freitag bekanntgegeben. Am Montag erklärte die Deutsche Bank, die Postbank solle wieder an die Börse gebracht werden.

(AFP)
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