88 Prozent kauften Zeitungen und Zeitschriften: Nur zwei von drei Haushalten gaben 2007 Geld für Bücher aus
zuletzt aktualisiert: 06.10.2009 - 14:25Wiesbaden (RPO). Im Land der Dichter und Denker wird immer weniger Geld für Bücher ausgegeben. Durchschnittlich 144 Euro ließ sich ein Haushalt 2007 Romane, Sach-, Kinder- oder Lehrbücher kosten, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag anlässlich der nächste Woche beginnenden Frankfurter Buchmesse mitteilte.
Das waren rund 5,2 Prozent der 2.748 Euro, die jährlich im Durchschnitt für Freizeit, Unterhaltung und Kultur aufgewendet wurden. Im Jahr 2006 hatten die durchschnittlichen Ausgaben für Bücher noch 156 Euro betragen, entsprechend 5,6 Prozent der damals 2.796 Euro Freizeitausgaben.
Lediglich knapp zwei von drei Haushalten (64 Prozent) kauften 2007 Bücher, wie die Laufenden Wirtschaftsrechnungen der Bundesbehörde weiter ergaben. Deutlich mehr Interesse fanden Zeitungen, Zeitschriften und andere Druckerzeugnisse, die 88 Prozent der Haushalte 2007 kauften.
Dafür wurden durchschnittlich 264 Euro pro Haushalt ausgegeben, entsprechend einem Anteil von 9,6 Prozent der Freizeitausgaben. 2006 hatte der Anteil mit dem gleichen Eurobetrag bei 9,4 Prozent gelegen.
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