Obermann spricht von Anpassungs: Offenbar weitere 35.000 Telekom-Arbeitsplätze gefährdet
zuletzt aktualisiert: 20.10.2007 - 11:38Hamburg (RPO). Der Stellenabbau bei der Deutschen Telekom geht offenbar weiter. Einem Bericht zufolge sind bei den Bonnern weitere 35.000 Arbeitsplätze durch anstehende Verkäufe oder Umorganisationen gefährdet.
Das berichtete das Magazin "Der Spiegel" am Samstag vorab unter Berufung auf interne Berechnungen. Telekom-Chef René Obermann wollte die Zahl dem Magazin zufolge nicht bestätigen, sagte aber, es gebe im Telekom-Konzern weiteren Anpassungs- und Restrukturierungsbedarf.
Dabei werde es Unternehmensbereiche geben, die verkauft oder für die Partner gesucht würden. "Das ist bekannt und alles andere wäre Augenwischerei. Wenn wir das nicht angehen, ist das Unternehmen insgesamt immer weniger wettbewerbsfähig", wird Obermann zitiert.
Erst zum 1. Juli hatte die Telekom 50.000 Jobs im Service und den Callcentern der T-Com in drei eigenständige Service-Gesellschaften ausgelagert, um Kosten zu senken.
Der Telekom-Chef zeigt sich mit der derzeitigen Vermarktung von DSL-Anschlüssen hochzufrieden. Das Jahresziel liege bei 40 bis 45 Prozent Neukunden, was derzeit übertroffen werde.
Auch der Start des Internet-Fernsehens (IP-TV) sei sehr ordentlich angelaufen: Seit dem Start vor wenigen Wochen seien bereits rund 50.000 Entertain-Pakete verkauft worden, sagte Obermann.
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