Angebliche Drohung von GM: Opel-Betriebsrat dementiert Werksschließung
zuletzt aktualisiert: 08.02.2012 - 08:46New York (RPO). Der Opel-Gesamtbetriebsrat wehrt sich gegen Spekulationen über angebliche Pläne für Werksschließungen und tiefe Einschnitte. Die Arbeitnehmervertreter hätten keine Hinweise, dass der US-Mutterkonzern General Motors (GM) gegen die bestehenden Verträge verstoßen wolle, hieß es am Mittwoch in einer Mitteilung.
Werksschließungen und betriebsbedingte Kündigungen für alle europäischen Standorte sind demnach bis Ende 2014 ausgeschlossen.
Zuvor hatte das "Wall Street Journal" berichtet, GM verliere allmählich die Geduld mit der verlustträchtigen Tochter und erwäge die Schließung des Standorts in Bochum mit 3.100 Beschäftigten. Auch das Werk der Opel-Schwestermarke Vauxhall in Port Ellesmere sei bedroht.
"Wenn Opel gerettet wird, dann jetzt, und die Einschnitte werden tief gehen", soll ein nicht namentlich genannter GM-Manager dem "Wall Street Journal" gesagt haben. Grund dafür seien "horrende" Verluste im vierten Quartal, hieß es.
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