Absatzerfolg Abwrackprämie: Opel reduziert Kurzarbeit
zuletzt aktualisiert: 06.02.2009 - 15:22Rüsselsheim (RPO). Die Abwrackprämie wirkt. Für ausländische Hersteller, aber auch bei Opel, das im Januar 30 Prozent mehr Fahrzeuge an Privatpersonen als im Vorjahresmonat verkauft hat. Jetzt kann der Rüsselsheimer Autobauer die Kurzarbeit reduzieren.
Davon werden die Werke in Eisenach und im spanischen Zaragossa profitieren, sagte Alain Visser, Vize-Direktor Marketing von General Motors Europa, am Freitag dem Fachmagazin "auto motor und sport". Demnach gibt es in Eisenach in diesem Monat nur an acht statt der geplanten zehn Tage Kurzarbeit, in Zaragossa an vier statt an sechs Tagen. In den beiden Werken wird der Kleinwagen Corsa gebaut.
In Rüsselsheim, wo Opel sein Flaggschiff Insignia baut, plant der Konzern laut Visser sogar Mehrarbeit. "Wegen der guten Auftragslage beim Insignia wird das Werk Rüsselsheim im März zwei zusätzliche Schichten einlegen." Demnach liegen 60.000 Bestellungen für den Wagen vor. Visser dankte ausdrücklich der Bundesregierung für die rasche Einführung der Abwrackprämie.
"Die Abwrackprämie für Altfahrzeuge wirkt sich bereits positiv auf Nachfrage und Beschäftigung aus. Unser Dank gilt der Bundesregierung, die mit der Abwrackprämie den Automobilmarkt schnell und wirksam belebt hat."
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum
