Wegen Abwrackprämie: Opel-Werk Eisenach fährt Zusatzschichten
zuletzt aktualisiert: 25.02.2009 - 13:26Rüsselsheim (RPO). Statt Kurzarbeit heißt es in Eisenach nun Zusatzschichten. Die Abwrackprämie beschert dem angeschlagenen Autobauer Opel einen Nachfrageboom nach seinem Kleinwagen Corsa.
Opel fährt daher seine Produktion hoch und verzichtet auf die Einführung von Kurzarbeit in seinem Werk in Eisenach. Stattdessen werden dort vier Zusatzschichten gefahren, wie der Autobauer am Mittwoch mitteilte. Zudem arbeitet das Opel-Werk in Thüringen im März wieder im Vollzeitrhythmus in drei Schichten pro Tag.
Der tägliche Auftragseingang für den Corsa ist den Angaben zufolge derzeit dreimal höher als vor der Einführung der Prämie Mitte Januar. Verstärkt werde der Effekt durch Abwrackprämien in Frankreich und Italien.
Um die hohe Nachfrage zufriedenstellen zu können, arbeitet auch das Werk im spanischen Zaragoza, das die Opel-Modelle Corsa, Meriva und Combo baut, den Angaben zufolge im Dreischichtbetrieb rund um die Uhr.
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