Kostensenkung bei Elektronikkonzern: Philips steigert Gewinn und schöpft Zuversicht
zuletzt aktualisiert: 19.07.2010 - 07:59Amsterdam (RPO). Der niederländische Elektronikkonzern Philips hat seinen Gewinn dank brummender Geschäfte in Schwellenländern und Kostensenkungen gesteigert. Damit hat das Unternehmen wieder die Markterwartungen übertroffen.
Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) lag das Plus bei 527 Millionen Euro nach 118 Millionen Euro vor einem Jahr, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten hier mit 486 Millionen Euro gerechnet. Netto lag der Gewinn bei 262 Millionen Euro und damit ebenfalls über den Erwartungen. Der Umsatz belief sich auf 6,2 Milliarden Euro.
Es war das sechste Quartal in Folge, dass Philips die Markterwartungen übertroffen hat. Der Konzern, dessen Produktpalette vom MP3-Spieler bis zum Toaster reicht, hob zugleich sein Margen-Ziel für dieses Jahr an. Die Firma sei zuversichtlich, die angepeilte Ebita-Marge vor Sonderposten von zehn Prozent zu übertreffen, hieß es.
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