WestLB: Planungen für "Bad Bank" laufen
zuletzt aktualisiert: 11.12.2009 - 07:08Düsseldorf (RPO). Die Vorbereitungen für die teilweise Überführung der angeschlagenen Westdeutschen Landesbank (WestLB) in eine "Bad Bank" sind intensiviert worden. Nach Angaben von Finanzminister Helmut Linssen (CDU) sollen die Verträge für die WestLB-"Bad Bank" bis zum 18. Dezember fertig sein.
Nach ddp-Informationen aus Banken- und Regierungskreisen wird derzeit über die organisatorische Aufstellung der Abwicklungsbank verhandelt. Geklärt werden muss etwa, ob die "Bad Bank" einen Vorstand bekommen wird. Sitz des Instituts dürfte Düsseldorf sein. Eine Abteilung in der WestLB ist seit Wochen mit der Vorbereitung der Ausgliederung befasst.
Ende November hatten sich die WestLB, ihre Eigentümer und der Bund auf die Finanzierung der geplanten Aufspaltung in eine Kern- und eine Abwicklungsbank geeinigt. Dazu sollen insgesamt rund 85 Milliarden Euro Bilanzsumme in eine Abwicklungsanstalt unter dem Dach der Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung ausgegliedert werden.
Haupteigentümer der krisengeschüttelten WestLB sind die beiden Sparkassenverbände Rheinland und Westfalen-Lippe. Das Land Nordrhein-Westfalen hält etwa 38 Prozent - davon 17,5 Prozent direkt und 20,2 Prozent indirekt über die NRW.Bank.
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