Bilanz für 2007: Playmobil wächst stärker als der Markt
zuletzt aktualisiert: 06.02.2008 - 20:13Zirndorf (RPO). Zum achten Mal in Folge ist der fränkische Spielehersteller Playmobil gewachsen - ganz im Gegensatz zum Markt, der sich in den vergangenen Jahren kaum verändert hat. Das geht aus der Jahresbilanz für 2007 hervor.
Wie die für Entwicklung, Marketing und Vertrieb zuständige Geschäftsführerin Andrea Schauer im Vorfeld der Spielwarenmesse am Mittwochabend in Zirndorf bei Nürnberg mitteilte, nahm der Umsatz in der geobra-Brandstätter-Gruppe im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent auf 459 Millionen Euro zu. Der Bereich Playmobil erzielte ein Umsatzplus um 12,5 Prozent auf 427 Millionen Euro und lag damit deutlich über den eigenen Erwartungen.
Als einen wesentlichen Grund dafür nannte Schauer den 2007 neu eingeführten Playmobil-Reiterhof, der sich als regelrechtes Highlight entpuppt habe und unter den von Eurotoys ermittelten Top-Ten der meistverkauften Spielsachen 2007 auf Rang drei gelandet sei.
Obwohl das Marktumfeld laut Schauer im laufenden Jahr schwieriger, weil gesättigter sein dürfte, sieht sie weiteres Wachstumspotenzial für Playmobil im mittleren einstelligen Bereich. "Wir wollen 2008 den Erfolgsweg fortschreiten", erklärt sie. Neben neuen Spielwelten wie Tierklinik, Pyramide und Traumhochzeit soll auch das Erschließen neuer Märkte hierzu beitragen.
Dabei setzte Playmobil unverändert auf den Standort Deutschland, wo 2007 im Jahresdurchschnitt 1.522 der konzernweit 2.861 Mitarbeiter beschäftigt waren. Schauer betonte, Playmobil lasse auch weiterhin fast ausschließlich in Europa fertigen mit den Werken Dietenhofen (60 Prozent), Malta (8 Prozent) sowie Tschechien und Spanien (4 Prozent). Lediglich 2 Prozent und hier vor allem elektronische Komponenten würden aus China bezogen.
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