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Jetzt offiziell: Premiere benennt sich um in "Sky"

zuletzt aktualisiert: 14.05.2009 - 10:54

München (RPO). Der Abosender Premiere will sich in "Sky Deutschland" umbenennen. Der neue Namen wird voraussichtlich im Juli offiziell. Allerdings bedarf es noch der Zustimmung der Hauptversammlung. Premiere steckt derzeit in der Krise. Im vergangenen Quartal verdreifachte sich der Verlust. Abermals ist die Zahl der Abonnenten gesunken.

"Sky" soll "das bestehende Premiere-Angebot ablösen" und für die Kunden "vielfältige Verbesserungen" bringen, teilte der Sender am Donnerstag in München mit. Auf bestehende Aboverträge habe die Namensänderung keine Auswirkung. Premiere-Abonnenten könnten ab dem Start von Sky im Juli aber auch auf die neuen Angebote umsteigen. Details zu den neuen Preisen und Programmpaketen will der Sender ab Anfang Juni bekanntgeben.

Die Namensänderung sei Teil der strategischen Neuausrichtung von Premiere, teilte der Sender mit. Der Schritt stehe für eine verstärkte Orientierung an den Kundenwünschen. Die bisherige "Premiere AG" werde künftig "Sky Deutschland AG" heißen. Der Markenname werde vom britischen Bezahlsender BSkyB lizenziert. Mit dem neuen Namen und dem neuen Angebot wolle Sky dem Bezahlfernsehen "in Deutschland und Österreich zum Durchbruch verhelfen".

Im Zuge der Neuausrichtung des Bezahlsenders habe es im letzten halben Jahr bereits eine Reihe von Fortschritten gegeben, etwa bei der Bekämpfung der illegalen Nutzung des Programms, teilte Premiere mit. Daneben sei die Refinanzierung des Unternehmens gesichert worden.

Premiere meldete am Donnerstag für die ersten Monate des Jahres einen Verlust von 80 Millionen Euro. Zwischen Januar und März kündigten dem Sender demnach 28.000 der knapp 2,4 Millionen Abonnenten. Der Umsatz stagnierte den Angaben zufolge bei rund 230 Millionen Euro. Premiere kämpft seit Jahren schwer damit, genug Abonnenten zu bekommen. Der Sender erwarte nach der Namensänderung im zweiten Halbjahr "eine Steigerung der Abonnentenzahlen".

Quelle: AP

 
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