Nach Börsengang: Premiere schreibt schwarze Zahlen
zuletzt aktualisiert: 09.08.2005 - 09:07Unterföhring (rpo). Der Bezahlsender Premiere hat im ersten Quartal nach seinem Börsengang Umsatz und Ergebnis gesteigert und die Erwartungen von Analysten sogar leicht übertroffen. Wie das Unternehmen am Dienstag in Unterföhring bei München mitteilte, erhöhte sich das Nachsteuerergebnis von April bis Juni auf 6,7 Millionen Euro.
Im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatte es einen Verlust von rund 20 Millionen Euro gegeben. Analysten hatten durchschnittlich lediglich mit 900 000 Euro Nettogewinn gerechnet. Der Umsatz stieg von 253 Millionen auf 258 Millionen Euro und lag damit ebenfalls leicht über den Prognosen.
Gleichzeitig gab das Unternehmen zum ersten Mal seit seinem Börsengang Anfang März eine genaue Prognose für das Gesamtjahr ab. 2005 will Premiere ein Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen zwischen 120 Millionen und 150 Millionen Euro erzielen. Das entspräche einer Steigerung im Vorjahresvergleich von mindestens 50 Prozent.
Der Umsatz soll 2005 die Schwelle von 1,1 Milliarden Euro überschreiten. Bei der Abonnentenzahl strebt das Unternehmen bis zum Jahresende 3,55 bis 3,60 Millionen an. Zum Ende des ersten Halbjahres waren es 3,31 Millionen und damit rund 66 000 mehr als zu Jahresbeginn.
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