Verbraucherschützer: Rentenversicherung für Babys ist unattraktiv
zuletzt aktualisiert: 29.06.2005 - 14:22Berlin (rpo). Ein ausreichende Atersversorgung ist eine wichtige Sache. Eigentlich kann man gar nicht früh genug damit anfangen. Man kann es aber auch übertreiben: Die Versicherung Swiss Life bietet eine fondsgebundenen Rentenversicherung für Kinder ab dem Babyalter an.
Nach Einschätzung der Stiftung Warentest ist diese Kinderversicherung jedoch nicht attraktiv.
Eltern und Großeltern können ab 20 Euro im Monat mehrere Fonds kaufen, die bereits einzeln häufig Mindestraten von 50 Euro verlangen, erläutern die Experten der Berliner Stiftung Warentest. Außerdem wird kein Ausgabeaufschlag fällig.
Den Nachteil sehen die Verbraucherschützer vor allem in der langfristigen Bindung. Die Police könne frühestens nach zwölf Jahren ausgelöst werden. Die Höhe der Rendite sei völlig ungewiss, da sie von der Wertentwicklung der Fonds abhängt.
Selbst der später mögliche Einschluss einer Berufsunfähigkeitszusatzversicherung sei kein Pluspunkt, weil eine Gesundheitsprüfung fällig wäre.
Die Verbraucherschützer halten deshalb ein Direktinvestment in Aktienfonds für interessanter. Der Kauf von Fondsanteilen ohne Ausgabeaufschlag sei auch bei vielen anderen Anbietern möglich.
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