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Filialen in Berlin und Köln
Rewe testet Shopping ohne Liefergebühren

Rewe testet Shopping ohne Liefergebühren in Berlin und Köln
Der Einkauf im Laden ist beim Online-Shopping nicht mehr nötig. (Archivbild) FOTO: dpa, obe cul ve lof
Berlin/Köln. Die Supermarktkette Rewe testet eine Flatrate fürs Lebensmittel-Shopping im Internet. Bisher zahlen die Kunden bei jedem Einkauf Liefergebühren. Der Dienst ist in Köln und Berlin für wenige VIP-Kunden verfügbar.

Im Wettbewerb im Online-Handel mit Lebensmitteln testet die Supermarktkette Rewe auch eine Flatrate. Die "Lieferflat VIP" startete in Berlin und in Köln, wie ein Unternehmenssprecher der "Welt" sagte. Ausgewählte Kunden mit VIP-Status müssen "keinen einzigen Euro Liefergebühren" ab einem Rechnungsbetrag von 40 Euro zahlen, zitierte die Zeitung aus einer E-Mail von Rewe an diese Kunden.

Es handle sich um einen Test mit wenigen Teilnehmern, sagte der Unternehmenssprecher. Der besondere Status gilt demnach sechs Monate lang, kann aber vom Kunden auf Wunsch verlängert werden.

Bisher bietet nur Amazon eine Flatrate

Berlin ist derzeit ein umkämpfter Markt: Hier liefern auch der US-Konzern Amazon, Edeka und weitere Anbieter online bestellte Lebensmittel an die Haustür. Auch bei Amazon gibt es eine Flatrate: Hier kostet der Service 9,99 Euro im Monat, bei einem Mindestbestellwert von jeweils 40 Euro gibt es beliebig viele Gratis-Lieferungen.

Der Online-Service von Rewe ist derzeit in 75 deutschen Städten und dem Umland verfügbar und wird dem Unternehmen zufolge stetig ausgebaut. Die Supermarktkette testet ab Anfang Juli auch einen Online-Marktplatz, wo Produkte von Partnerfirmen wie Wein oder Spielzeug angeboten werden.

(veke/afp)
 
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