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Neuer Newsroom der Rheinischen Post
Journalismus auf allen Kanälen, aber aus einer Hand

Rheinische Post: Neuer Newsroom
Der neue, integrierte Newsroom der Rheinischen Post. FOTO: Ronny Hendrichs
Düsseldorf. Die Rheinische Post hat einen neuen Newsroom in der Zentralredaktion in Düsseldorf-Heerdt in Betrieb genommen. Damit kommen die gedruckte Zeitung, RP ONLINE und die tägliche RP-App für Tablet-Rechner jetzt aus einer integrierten Zentrale.

Die Mediennutzung ändert sich rasant: Immer mehr Leser nutzen die Inhalte der Rheinischen Post nicht nur gedruckt, sondern auch auf dem Tablet oder unterwegs auf dem Smartphone. Inhalte erscheinen nicht mehr nur in Form von Text und Bild, sondern immer mehr auch als Videos, in Grafiken oder werden über Social Media-Kanäle verbreitet. Da ist es wichtig, dass die Redaktion schnell reagieren kann, um ihre Leser auf allen Kanälen stets aktuell mit Nachrichten und gut recherchierten Hintergründen zu versorgen.

Deshalb hat die Rheinische Post komplett umgebaut: Alle Inhalte kommen jetzt aus einem integrierten Newsroom in der Zentrale der RP im Düsseldorfer Stadtteil Heerdt. An einem neuen Newsdesk laufen alle Fäden zusammen: RP ONLINE-Sitemanager und Blattmacher sitzen sich direkt gegenüber, die Kollegen der RP-App sind nicht weit entfernt. Am Optik-Desk entstehen die Bilder und Grafiken für Zeitung, Portale und Apps. Dadurch sind alle Enstcheidungsprozesse aufeinander abgestimmt und die Leser können sicher sein, schnell und aktuell informiert zu werden. 

"Der Journalismus der Zukunft wird durch die integrierte Redaktion interaktiver, vielseitiger und erreicht mehr Leser als je zuvor. Die Redakteure und Autoren der RP sind das Herzstück dieser neuen Entwicklung, für sie haben wir einen neuen Newsroom gebaut, der Arbeitsabläufe und Abstimmungen zwischen Print und Online erleichtern soll", sagt RP-Chefredakteur Michael Bröcker.

Damit das passiert, sind auch neue Positionen geschaffen worden: Der Newsmanager koordiniert, welche Nachrichten wann in welchem Medium erscheinen. Er ist für RP Online genauso zuständig wie für die gedruckte Ausgabe und die Tablet-App. Unterstützt wird er vom neuen Social Media Manager, der über alle Aktivitäten der RP in den Sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter wacht. 

Und die neue Video-Beauftragte wird dafür sorgen, dass das elektronische Angebot der Rheinischen Post noch bewegter wird: Mit lokalen Videos, Erklärstücken oder Formaten wie Livetalks oder kleinen Diskussionsrunden, die im ebenfalls neu eingerichteten Video-Studio in Heerdt produziert werden.

"Damit ist unsere Redaktion gerüstet, um Journalismus in eine Zukunft zu bringen, von der noch niemand weiß, wie sie genau aussehen wird: Zeitung und Online-Portal, Social Media und Video-Plattformen kennen wir alle. Aber neue Kanäle und neue Geräte werden ständig entwickelt. Smartphones und Tablets sind zuletzt hinzu gekommen und was danach kommt, ist derzeit noch nicht absehbar", sagt Oliver Havlat, Leitender Redakteur Digitales bei der Rheinischen Post. Eine Redaktion, die journalistische Inhalte über alle Kanäle hinweg planen und publizieren kann, ist da keine schlechte Voraussetzung.

Hier geht es zu einem 360-Grad-Panorama des neuen Newsrooms.

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