kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast

Rüstungskonzern begrüßt breite Platzierung: Röchling trennt sich von Rheinmetall-Aktien

zuletzt aktualisiert: 29.11.2004 - 09:16

Mannheim (rpo). Eine breite Investorenbasis hat die Aktienmehrheit am führenden deutschen Rüstungsunternehmen Rheinmetall erworben. Die Unternehmerfamilie Röchling hat wie angekündigt ihre mehr als 13,2 Millionen Stammaktien und knapp 1,9 Millionen Vorzugsaktien verkauft.

Röchling hatte in der vergangenen Woche seinen Ausstieg bei dem Rüstungs- und Automobilzulieferkonzern angekündigt, der unter anderem am Bau des Kampfpanzers Leopard 2 und der Entwicklung des neuen Schützenpanzers Puma beteiligt ist. Das Unternehmen hält bislang 73,7 Prozent der mit Stimmrecht versehenen Stammaktien und 10,48 Prozent der stimmrechtslosen Vorzugsaktien.

Konstruktive Zusammenarbeit

Der Vorstand der Rheinmetall AG äußerte sich am Montag erfreut über die breite Platzierung der bislang von Röchling gehaltenen Anteile. "Rheinmetall begrüßt die neue Eigentümerstruktur und freut sich auf die konstruktive Zusammenarbeit mit den neuen Investoren", erklärte der Konzern in Düsseldorf.

Am Wochenende war Rheinmetall-Chef Klaus Eberhardt Spekulationen entgegengetreten, nun drohe eine Übernahme durch einen US-Konkurrenten. Solche Spekulationen entbehrten jeder Grundlage, sagte Eberhardt der "Welt am Sonntag". An der grundsätzlichen Ausrichtung des Rüstungs- und Autozulieferunternehmens werde sich nichts ändern. Auch eine Aufspaltung in die beiden Unternehmensbereiche schloss er aus.

Amerikanische und angelsächsische Finanzinvestoren

Vor allem amerikanischen und angelsächsischen Finanzinvestoren wird ein Interesse an dem Konzern nachgesagt. Allerdings könnte der Einstieg eines ausländischen Investors zu einem Politikum werden. Denn der Erwerb von mehr als 25 Prozent des Rüstungsunternehmens durch ausländische Unternehmen kann nach der jüngsten Novelle des Außenwirtschaftsgesetzes von der Bundesregierung untersagt werden, wenn dadurch "wesentliche Sicherheitsinteressen" der Bundesrepublik gefährdet würden.

Quelle: ap

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Schuldenkrise macht Europäer ärmer

Mehr Millionäre in Schwellenländern

Schuldenkrise macht Europäer ärmer

Die Schuldenkrise fordert ihren Tribut: Das Privatvermögen in Westeuropa schrumpfte 2011 um 0,4 Prozent auf 25,5 Billionen Euro. mehr 

Forscher entdecken riesiges Manganfeld in Tiefsee

Deutsches Lizenzgebiet im Pazifik

Forscher entdecken riesiges Manganfeld

Meeresforscher haben im deutschen Lizenzgebiet des Pazifik ein großes Vorkommen an Manganknollen entdeckt. mehr 

Mehr Wirtschaft
Aus der Region

Mehr Millionäre in Schwellenländern

Schuldenkrise macht Europäer ärmer

Deutsches Lizenzgebiet im Pazifik

Forscher entdecken riesiges Manganfeld

Auch am Donnerstag im Minus

Dax verliert im Mai über sieben Prozent

Ratingagentur senkt den Daumen

Fitch stuft acht spanische Regionen herab

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Kurios: Flugzeuge verhaken sich ineinander

Auf dem Chicagoer Flughafen sind sich zwei sehr ungleiche Flugzeuge ins Gehege gekommen. Eine Boeing 747 wollte sich auf den Weg machen, als ... mehr 

Top-Services
 
Anzeige:
Weitere Videos unter www.nrw-business.tv
Politik-Nachrichten
237 Abgeordnete haben sich für 16. Wahlperiode eingefunden

237 Abgeordnete

NRW-Landtag konstituiert sich neu

In Nordrhein-Westfalen ist der neue Landtag zu seiner ersten Sitzung nach der Wahl zusammengekommen. mehr

 
Die Kombo zeigt einige KandidatInnen für den Parteivorsitz der Partei Die Linke: (oben von links) Katja Kipping, Katharina Schwabedissen und Bernd Riexinger. (unten von links) Dietmar Bartsch, Sabine Zimmermann und Dora Heyenn.

Machtkampf bei den Linken

Kipping lässt Riexinger abblitzen

Im Machtkampf der Linken hat die stellvertretende Parteivorsitzende Katja Kipping eine Doppelspitze mit Bernd Riexinger abgelehnt. mehr

 

Letzter DDR-Wirtschaftsminister

Gerhard Pohl tot aufgefunden

 

Minister stellt neues Programm vor

Altmaier grenzt sich von Röttgen ab

 

Nahostreise des Bundespräsidenten

Gauck fordert zu Friedensgesprächen auf

 
 

Klage gegen Bundesregierung

EU will Deutschland zum Wassersparen zwingen

 

Nach Selbstverbrennung in Lhasa

China startet Verhaftungswelle in Tibet

Strom-Rechner

kWh
vergleichen