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US-Elektronikkonzern
Rückgang bei iPhone-Nachfrage lässt Apple-Gewinn einbrechen

Rückgang bei iPhone-Nachfrage lässt Apple-Gewinn einbrechen
Trotz sinkender Verkaufszahlen verdient Apple noch Milliarden FOTO: ap, NHG MAS
San Francisco. Die sinkenden iPhone-Verkäufe lassen den Gewinn des Elektronikkonzerns Apple deutlich einbrechen. Trotzdem verdient Apple noch Milliarden. Investoren hatten mit schlechteren Zahlen gerechnet - aber ein Zuwachs im Dienste-Geschäft bremst die Talfahrt.

Der Netto-Gewinn des Unternehmens ging im vergangenen Quartal um 27 Prozent zurück, wie der Konzern mitteilte. Apple verkaufte in dem bis zum 25. Juni laufenden Quartal 40,4 Millionen iPhones. Dies waren 15 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Es war das zweite Quartal in Folge, dass die Verkaufszahlen für das iPhone zurückgingen. Der Netto-Gewinn lag dennoch bei 7,8 Milliarden Dollar (7,1 Milliarden Euro) und der Gewinn pro Aktie bei 1,42 Dollar und damit vier Prozent über der durchschnittlichen Prognose der Analysten. Der Gesamtumsatz des kalifornischen Technologiekonzerns ging um 15 Prozent auf 42,4 Milliarden Dollar zurück.

Der Apple-Chef Tim Cook sagte, die Ergebnisse zeigte eine "stärkere Kundennachfrage und Geschäftsperformance als zum Beginn des Quartals erwartet". Die Ergebnisse schienen die Investoren zu beruhigen: Die Apple-Aktie stieg im Handel nach Börsenschluss um 6,1 Prozent auf 102,61 Dollar. Die Zahlen unterstreichen die Schwierigkeit für Apple im saturierten Smartphonemarkt und wachsender Konkurrenz weiter zu wachsen.

(crwo/AFP)
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