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Kritik am Krisenmanagement
Investmentfonds fordert Rücktritt von VW-Chef Müller

Fotos: Müller – Werkzeugmacher, Informatiker, VW-Chef
Fotos: Müller – Werkzeugmacher, Informatiker, VW-Chef FOTO: afp, EJ/agz
Berlin. Die Fondsgesellschaft Union Investment hat einen erneuten Führungswechsel bei Volkswagen zur Bewältigung des Abgasskandals gefordert. Es wäre besser, wenn VW auf externe Führungskräfte setze, um Management und Aufsichtsrat zu leiten.

Das erklärte Fondsmanager Ingo Speich am Donnerstag in einer Reuters vorliegenden Stellungnahme. Am dringlichsten sei es, das Vertrauen am Kapitalmarkt zurückzugewinnen.

Das sei aber mit der gegenwärtigen Führung unter Matthias Müller nicht möglich. Er sei durch seine lange Zeit im Unternehmen vorbelastet.

Der Konzern habe bei seinen Krisen in den vergangenen zehn Jahren nie drastische Maßnahmen ergriffen. Dies sei nun die Chance, endlich die richtigen Schritte einzuleiten. Speich hatte bereits die Berufung von Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch zum Aufsichtsratschef kritisiert.

(REU)
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