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Konzern setzt künftig systematisch auf erneuerbare Energien: RWE investiert in Windkraft

zuletzt aktualisiert: 21.11.2007 - 12:36

Essen (RPO). Der RWE-Konzern will in Zukunft systematisch auf erneuerbare Energien setzen. Der zweitgrößte deutsche Energiekonzern will ab 2008 jährlich eine Milliarde Euro investieren, vor allem in Windkraftprojekte, teilte das Unternehmen in Essen mit.

Die neu gegründete Erneuerbare-Energien-Sparte RWE Innogy werde sich aber auch mit Solarenergie, Wasserkraft, Biomasse und Erdwärme-Gewinnung beschäftigen. Chef der neuen Sparte wird Fritz Vahrenholt, der zuvor den Windrad-Bauer Repower geleitet hatte, der vor kurzem vom indischen Suzlon-Konzern übernommen worden war.

"Unser Ziel ist der zügige Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in Europa", erklärte Vahrenholt zum Start der neuen Sparte. Dabei wolle RWE nicht nur selbst an der Forschung und Entwicklung von erneuerbaren Energien arbeiten, sondern auch in junge Technologiefirmen investieren. Außerdem solle das Geschäft durch Zukauf von Unternehmen und Anlagen ausgebaut werden. Der RWE-Konkurrenz Eon hatte erst in der vergangenen Woche angekündigt, seine Investitionen in erneuerbare Energien auf sechs Milliarden verdoppeln zu wollen.

Der neue RWE-Sparten-Chef Vahrenholt gilt als erfahrener Manager im Bereich der erneuerbaren Energien. In den 90er Jahren war der 58-Jährige Umweltsenator in Hamburg. Später arbeitete er für den Shell-Konzern, bevor er zu Repower ging. Die Schaffung der neuen Sparte ist eine der ersten großen Umstrukturierungen des neuen RWE-Chefs Jürgen Großmann. Der ehemalige Stahlmanager hatte vor wenigen Wochen den Niederländer Harry Roels abgelöst.

Quelle: afp

 
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