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High-Tech-Pläne
RWE stellt Partner aus dem Silicon Valley vor

RWE stellt Partner aus dem Silicon Valley vor
RWE sucht sein Heil in der Innovationskraft des Silicon Valley. FOTO: dpa, mku jhe lof
Essen. Auch der Essener Energiekonzern RWE will nun enger mit Unternehmen aus der High-Tech-Region Silicon Valley bei San Francisco zusammenarbeiten. Dies erklärte Vorstandschef Peter Terium am Freitag und stellte dabei einige Projekte vor.

Der Konzern suche dafür auch die Zusammenarbeit mit Start-Up-Unternehmen in den USA, erklärte RWE am Freitag. So werde der Versorger eine App der Firma Bidgely in Deutschland auf den Markt bringen, mit der die Kunden per Handy sehen können, wieviel Strom bestimmte Geräte verbrauchen und wieviel das kostet.

RWE wolle in den USA auch anderen Unternehmen Dienstleistungen für einen günstigen Stromeinkauf anbieten. Zudem werde der Versorger einen neuen Venture Capital Fonds im Volumen von bis zu 130 Millionen Euro auflegen, mit dem er sich an neuen Geschäften beteiligen könne. "Wir wollen an der ganzen Bandbreite von Innovationen teilhaben", sagte Konzernchef Peter Terium.

RWE brechen wegen der gefallenen Strom-Großhandelspreise die Gewinne weg. Die Gas- und Kohlekraftwerke verdienen immer weniger Geld. Die Essener setzen nun auf Ökostrom und versprechen sich neue Einnahmequellen durch Dienstleistungen im Bereich der Energieeffizienz.

RWE will sich dabei auch an einem Fonds in den USA beteiligen. Den Kunden will der Konzern anbieten, dass sie mit Technologie aus den USA ihren Stromverbrauch besser messen können.

Unternehmen wie Eon, die Telekom oder Bayer haben bereits ihre Fühler im Silicon Valley ausgestreckt. Welche Pläne die Konkurrenz dort verfolgt, hat unsere Redaktion bereits umfassend vor Ort recherchiert. 

(kowa/pst/REU)
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