Panne bei der HSH Nordbank: Sensible Daten an falsche Adresse geschickt
zuletzt aktualisiert: 20.05.2009 - 13:42Hamburg (RPO). Auch bei der HSH Nordbank ist es offenbar zu einer Datenpanne gekommen. Seit November vergangenen Jahres erhalte er in unregelmäßigen Abständen E-Mails mit sensiblen Daten von Bankkunden auf seinem Rechner, sagte der Pressefotograf Hartwig Valdmanis.
Damit bestätigte er einen Bericht der "Bild-Zeitung". Die letzte E-Mail sei Montag gekommen. Die E-Mails sollten demnach eigentlich an die Deutsche Wertpapierservice-Bank übermittelt werden und enthielten sowohl die Namen als auch die Guthaben der Bankkunden.
Valdmanis wandte sich nach eigener Aussage bereits seit vergangenem Jahr mehrfach an Mitarbeiter der HSH Nordbank und informierte diese über die fehlgeleiteten Schreiben. Passiert sei nichts. Ein Mitarbeiter habe ihm gesagt, wenn die E-Mails nicht für ihn bestimmt seien, dürfe er sie nicht lesen.
Die HSH Nordbank leitete jetzt intensive Recherchen durch die Revision und den internen Datenschutz ein, wie Sprecherin Gesine Dähn der AP sagte. "Nach derzeitigem Stand gehen wir von einem irrtümlichen Faxversand an eine Privatperson aus, der auf ein menschliches Versehen in unserem Haus zurückzuführen ist", sagte Dähn.
Wie es dazu kommen konnte und warum die Mitarbeiter nicht früher reagierten, dazu werde nun "mit Hochdruck" ermittelt.
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