Massive Einschnitte: SinnLeffers schließt Hälfte der Filialen
zuletzt aktualisiert: 06.10.2008 - 13:42Hagen (RPO). Die insolvente Bekleidungskette SinnLeffers will etwa die Hälfte ihrer Filialen schließen. Zur Umsetzung des Sanierungsplanes sollten 24 der derzeit 47 Niederlassungen geschlossen werden, sagte der vorläufige Insolvenzverwalter Horst Piepenburg am Montag in Hagen.
23 Filialen könnten weiterbetrieben werden, weil an jedem der Standorte ein profitabler Geschäftsbetrieb absehbar sei. Zugleich sollten rund 1000 der derzeit 2360 Arbeitsplätze abgebaut bleiben, hieß es. Durch die Umsetzung des Sanierungskonzepts erwartet SinnLeffers mit den verbliebenen Häusern einen Umsatz von rund 310 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2008/09.
In Nordrhein-Westfalen sollen die Filialen in Bocholt, Gelsenkirchen, Herne, Köln, Krefeld, Mülheim, Münster, Recklinghausen, Remscheid, Witten und Wuppertal geschlossen werden. Erhalten bleiben nach derzeitigem Plan die Niederlassungen in Aachen, Bielefeld, Bochum (2), Bonn, Duisburg, Gelsenkirchen-Buer, Hagen, Lüdenscheid, Menden, Mönchengladbach und Oberhausen.
Die betroffenen Filialen werden bis Ende Februar geschlossen und sollen bis dahin auch die aktuelle Herbst- und Wintermode verkaufen. Für die von Arbeitsplatzverlust betroffenen Mitarbeiter sollen in Absprache mit dem Gesamtbetriebsrat ein Interessenausgleich und ein Sozialplan gefunden werden.
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