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Handy-Absatz eingebrochen: Sony Ericsson streicht 2000 Arbeitsplätze

zuletzt aktualisiert: 17.04.2009 - 11:12

Stockholm (RPO). Der Handyhersteller Sony Ericsson streicht nach roten Zahlen zum Jahresauftakt weitere 2000 Arbeitsplätze. Das Unternehmen erklärte am Freitag in Stockholm, der Handy-Absatz sei im ersten Quartal um 35 Prozent eingebrochen.

Das Joint-Venture des japanischen Elektronikherstellers Sony und des schwedischen Ericsson-Konzerns wies mit einem Verlust von 293 Millionen Euro das dritte Quartal in Folge roten Zahlen aus. Im ersten Quartal 2007 hatte das Unternehmen noch einen Gewinn von 133 Millionen Euro erzielt.

Der Umsatz brach um 36 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro ein. Sony Ericsson kündigte daher eine neue Sparrunde an. Die operativen Kosten sollen bis Mitte kommenden Jahres um rund 400 Millionen Euro gesenkt werden. Das Unternehmen hat bereits 2000 Arbeitsplätze abgebaut.