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Untreueverdacht
Staatsanwalt ermittelt bei Berliner Flughafen

Untreueverdacht: Staatsanwalt ermittelt bei Berliner Flughafen
Der Pannen-Airport auf einer Archivaufnahme. FOTO: dpa, ppl;cse mac lof
Cottbus. In einem Verdachtsfall von Untreue hat die Staatsanwaltschaft Cottbus Unterlagen aus Büros der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg (FBB) in Schönefeld bei Berlin abgeholt. Ein ehemaliger Geschäftsführer steht unter Verdacht.

Das sagte Oberstaatsanwältin Petra Hertwig am Dienstag auf Anfrage. Zuvor hatte das Unternehmen mitgeteilt, dass die Cottbusser Anklagebehörde wegen des Verdachts der Untreue gegen einen ihrer ehemaligen Geschäftsführer ermittele. "Es handelt sich um einen Vorgang aus dem Jahr 2012", hieß es weiter.

Nach Informationen der "Berliner Morgenpost" und der "Bild"-Zeitung richten sich die Ermittlungen gegen den ehemaligen Technikchef Horst Amann. Der Bauingenieur war im August 2012 als Hoffnungsträger vom Flughafen Frankfurt nach Berlin gekommen, um das Milliardenprojekt Hauptstadtflughafen (BER) aus der Krise zu führen.

Nach monatelangem Führungsstreit mit dem damaligen Flughafenchef Hartmut Mehdorn musste Amann im Oktober 2013 gehen.

(dpa)
 
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