Investmentbanking: Stellenstreichungen bei der Commerzbank
zuletzt aktualisiert: 04.11.2004 - 12:01Düsseldorf/Frankfurt/Main (rpo). Die Commerzbank zieht offenbar die Konsequenzen aus dauerhaft hohen Verlustgeschäften im Investmentbanking. So soll rund ein Drittel der Stellen in diesem Bereich abgebaut werden. Davon wären rund 450 Arbeitnehmer direkt betroffen.
Das schreibt das "Handelsblatt" unter Berufung auf gut informierte Kreise. Den Angaben nach sollen im Londoner Büro von Commerzbank Securities 200 der derzeit 500 Mitarbeiter und in Frankfurt 50 von ebenfalls 500 Beschäftigten gehen. Zudem sei geplant, die Standorte Tokio und New York mit 50 beziehungsweise 120 Stellen praktisch aufzugeben.
Die Commerzbank selbst wollte sich am Donnerstag zu den Spekulationen nicht äußern und verwies auf die für Dienstag geplante Pressekonferenz zur Vorlage der Zahlen zum dritten Quartal. Dort würden Informationen zur Restrukturierung der Sparte Investmentbanking gegeben und auch Zahlen und Fakten zum erwarteten Stellenabbau genannt, erklärte ein Banksprecher auf Anfrage.
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