Vodafone und Steuerbehörden: Streit um 50 Milliarden Euro Abschreibungen beigelegt
zuletzt aktualisiert: 03.12.2009 - 19:33Düsseldorf (RPO). Die Düsseldorfer Vodafone-Gruppe und die Steuerbehörden haben sich im Streit um eine Sonderabschreibung des Unternehmens geeinigt. Dies hat unsere Redaktion unter Berufung auf unternehmensnahe Kreise erfahren.
Der Mobilfunker hatte vor einigen Jahren gefordert, 50 Milliarden Euro von den Steuern abschreiben zu dürfen, weil der Wert der Aktien des eigenen Unternehmens extrem gefallen war gegenüber dem Zeitpunkt, als die Vodafone-Gruppe Mannesmann übernahm.
Jetzt teilte die Steuerbehörde Vodafone mit, dass das Unternehmen 15 Milliarden Euro abschreiben dürfe. Vodafone werde die Entscheidung akzeptieren, so die Zeitung. Der Mobilfunker müsse keine Steuern nachzahlen, bekomme aber auch keine Steuern zurück.
Quelle: ots/spo
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