Flugsicherung offeriert drei Prozent mehr Geld: Tarifangebot könnte Streik bei Fluglotsen noch abwenden
zuletzt aktualisiert: 04.01.2007 - 10:36Frankfurt/Main (RPO). Ein Tarifangebot könnte den angedrohten Streik bei den Fluglotsen noch abwenden: Die Deutsche Flugsicherung (DFS) unterbreitete am Mittwochabend ein erstes Angebot in Höhe von drei Prozent mehr Gehalt innerhalb von zwölf Monaten und forderte die Gewerkschaft zu neuen Verhandlungen auf.
Zusätzlich offerierte die DFS eine Einmalzahlung in Höhe von 1.750 Euro und sagte die von der GdF verlangte Umstrukturierung der Vergütung zu. Die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) fordert unter anderem vier Prozent mehr Gehalt.
Die Flugsicherung forderte die Gewerkschaft zu neuen Verhandlungen auf. Ein GdF-Sprecher sagte der AP am Abend, die Gewerkschaft werde das Angebot zunächst genau prüfen und dann eine Entscheidung treffen. Dies sei für die nächsten Tage zu erwarten. Die GdF hatte der DFS zuvor neue und reduzierte Forderungen übermittelt, worauf die Tarifkommission der DFS zusammengetreten war.
Die GdF hatte mitgeteilt, mit den neuen Forderungen seien alle rechtlichen Einwände gegen den angedrohten Streik ausgeräumt. Unter anderem hatte die Gewerkschaft die Laufzeit ihrer vierprozentigen Gehaltsforderung auf zwölf Monate reduziert. Die GdF hatte im Falle eines Streiks erhebliche Einschränkungen und Ausfällen im Luftverkehr angedroht; Datum, Ort und Uhrzeit wollte die Gewerkschaft 24 Stunden vor Beginn mitteilen.
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