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Tarifstreit
Piloten und Lufthansa verlängern Gespräche bis Freitag

So lösten die großen Fluggesellschaften Fernweh aus
So lösten die großen Fluggesellschaften Fernweh aus FOTO: Callisto Publishers GmbH
Frankfurt/Main. Die Gespräche der Lufthansa mit der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) über Streitpunkte in den Tarifverträgen gehen in die Verlängerung.

Die seit mehreren Wochen laufenden Verhandlungen hinter verschlossenen Türen würden bis diesen Freitag (5. August) ausgedehnt, teilte die VC am Montag mit. Darauf einigten sich beide Seiten, wie die Lufthansa bestätigte. Ursprünglich hatten sich beide Seiten eine Frist bis zum 31. Juli gesetzt.

Zu Inhalten der Gespräche wollte sich weder die VC noch die Fluggesellschaft äußern. Auf dem Tisch lagen ursprünglich Themen wie Rentenfragen für die etwa 5400 Piloten im Konzerntarifvertrag, Gehälter und die Sicherheit der Arbeitsplätze in Zeiten von Billigangeboten.

Lufthansa-Piloten hatten in dem Konflikt bis in den vergangenen Spätsommer hinein 13 Mal zeitweise die Arbeit niedergelegt. Nach einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Hessen war am 9. September der vorerst letzte Pilotenstreik bei der Lufthansa abgebrochen worden. Das Gericht urteilte, die Gewerkschaft habe mit ihrem Streik auch Ziele verfolgt, die bei Verhandlungen über Tarifverträge gar nicht erreicht werden könnten. Dabei ging es um Kritik am Billigkonzept bei der Lufthansa-Tochter Eurowings.

(dpa)
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