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Der Schritt ist umstritten: Telekom schafft Marke "T-Mobile" ab

zuletzt aktualisiert: 02.03.2010 - 07:55

Hannover (RP). Der Wirtschaftskrise zum Trotz sind die High-Tech-Giganten optimistisch. Dies zeigte sich gestern auf der Cebit. "Wir können trotz Preisschlachten in Deutschland den Umsatz steigern", sagte Niek Jan van Damme, Telekom-Vorstand und ab April Leiter des ab dann zusammengeführten Festnetz- und Mobilfunkgeschäftes. Aber auch Vodafone und Microsoft äußerten sich optimistisch.

Telekom Die Telekom setzt auf Mischangebote von Festnetz und Mobilfunk. Als Zeichen des Zusammenwachsens will der Konzern ab 1. April den Namen "T-Mobile" und auch den Namen "T-Home" (Festnetz) streichen. "Es gibt künftig nur noch das T, also die Telekom, als Absender", verkündete van Damme. Tatsächlich ist der Schritt umstritten: T-Mobile gilt als Telekom-Marke mit dem höchsten Ansehen, der Konzern selbst ist nicht nur Sympathieträger. Mit Nervosität fürchten die Bonner auch, nächstes Jahr das deutsche Vertriebsmonopol für das iPhone zu verlieren – daher bekommen nun von der Telekom verkaufte iPhones eine kostenlose Navigation eingebaut.

Vodafone Umso mehr versucht Vodafone anzugreifen. Viele Aufträge von Großkunden verkündeten die Düsseldorfer, etwa von der ARD, dem Stromriesen RWE oder dem Freistaat Bayern. Deutlich mehr als ein Prozent pro Jahr soll die Geschäftskundensparte wachsen. Zwei Angebote stellte Jan Geldmacher, Geschäftsführer von Vodafone, vor: Bei "Office-Net" laufen alle Telefone eines Konzerns, auch die Handys, über eine Schaltzentrale im Internet. Und kleine Firmen, die Sorge um die Sicherheit ihrer Daten haben, bietet Vodafone an, Infos auf speziell gesicherten Servern zu speichern. "Der Datentransfer wird von den Nutzern nicht bemerkt", sagt ein Manager, "aber wenn mal ein PC verschwindet, sind die Infos trotzdem noch alle da."

Microsoft Wichtige Erfolge mit Großkunden hat auch Microsoft zu melden. Volkswagen, der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport und Daimler werden das neue Betriebssystem Windows 7 künftig breit anwenden. Die neue Software kommt offensichtlich gut an.

Die andere Nachricht trifft eher kleine Kunden: Gemeinsam mit Samsung stellte Microsoft ein besonders kleines Notebook nur für Kinder vor: Die Eltern stellen ein, welche Internetseiten die Kinder aufrufen dürfen, es gibt ein integriertes Online-Lerncenter für Grundschüler, die Tastatur ist für kleine Finger angepasst, es gibt Zugang zu besonders gut geschützten E-Mail-Fächern von Web.de und GMX. Der Preis: zwischen 300 und 400 Euro. Kommentar

Quelle: RP

 
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