kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Nach Indien: Telekom will 3000 Stellen bei T-Systems verlagern

zuletzt aktualisiert: 19.03.2008 - 18:32

Berlin (RPO). Die Deutsche Telekom greift durch. Jetzt will das Unternehmen in ihrer kriselnden Geschäftskundensparte T-Systems 3000 Stellen streichen. Die Arbeitsplätze sollten zum neuen T-Systems-Partner Cognizant nach Indien verlagert werden, erklärte Spartenchef Reinhard Clemens. Betroffen sind demnach vor allem Anwendungsentwickler.

Die Gewerkschaften hat der Telekommunikationskonzern nach eigenen Angaben über die anstehenden Stellenstreichungen informiert. "Wir sind uns einig, dass dieser Weg so verfolgt werden muss", betonte Clemens. T-Systems beschäftigt in der betroffenen Sparte Systemintegration weltweit bislang 15.000 Mitarbeiter, 8000 davon in Deutschland.

Die Telekom hatte seine Partnerschaft mit Cognizant Anfang März nach einer langen Partnersuche bekannt gegeben. Die Unternehmen arbeiten im Bereich Systemintegration zusammenn, der insbesondere Großprojekte wie das Lkw-Mautsystem Toll Collect oder das Satellitennavigations-Projekt Galileo betreut. Telekom-Chef René Obermann hatte schon damals angedeutet, dass die Zusammenarbeit zu Stellenstreichungen führen wird.

T-Systems war in letzter Zeit eines der Sorgenkinder des Telekom-Konzerns, da der Geschäftskundenmarkt hart umkämpft ist. Die Umsätze fielen 2007 um sieben Prozent, in Deutschland sogar um zehn Prozent.

Die Nachricht kommt an einem Tag, an dem das weiter rückläufige Festnetzgeschäft der Deutschen Telekom die T-Aktie auf Talfahrt geschickt hat. Anleger hatten verschreckt auf entsprechende Aussagen von Konzernvorstand Timotheus Höttges während eines Investorentags des Bonner Dax-Konzerns in Frankfurt am Main reagiert. Beobachter interpretierten die Aussagen als Gewinnwarnung.

Der Konzern bekräftigte allerdings sein Prognose für 2008. Der Kurs der T-Aktie sackte erstmals seit Jahren wieder unter die Zehn-Euro-Marke und notierte zeitweilig 13 Prozent im Minus.

Der Konzern versicherte nach dem Kurseinbruch der Aktie, die Konzernprognose für 2008 gelte weiter. Die auf der Investorenkonferenz gemachten Aussagen zum Festnetzgeschäft seien darin berücksichtigt. Im Februar hatte der Telekom-Vorstandsvorsitzende René Obermann ein Ebitda von rund 19,3 Milliarden Euro für 2008 in Aussicht gestellt.

Quelle: afp

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Forscher entdecken riesiges Manganfeld in Tiefsee

Deutsches Lizenzgebiet im Pazifik

Forscher entdecken riesiges Manganfeld

Meeresforscher haben im deutschen Lizenzgebiet des Pazifik ein großes Vorkommen an Manganknollen entdeckt. mehr 

Dax verliert im Mai mehr als sieben Prozent

Auch am Donnerstag im Minus

Dax verliert im Mai über sieben Prozent

Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Donnerstag von seinem Vortages-Kursrutsch nicht erholen können. mehr 

Mehr Wirtschaft
Aus der Region

Deutsches Lizenzgebiet im Pazifik

Forscher entdecken riesiges Manganfeld

Auch am Donnerstag im Minus

Dax verliert im Mai über sieben Prozent

Ratingagentur senkt den Daumen

Fitch stuft acht spanische Regionen herab

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Kurios: Flugzeuge verhaken sich ineinander

Auf dem Chicagoer Flughafen sind sich zwei sehr ungleiche Flugzeuge ins Gehege gekommen. Eine Boeing 747 wollte sich auf den Weg machen, als ... mehr 

Top-Services
 
Anzeige:
Weitere Videos unter www.nrw-business.tv
Politik-Nachrichten
237 Abgeordnete haben sich für 16. Wahlperiode eingefunden

237 Abgeordnete

NRW-Landtag konstituiert sich neu

In Nordrhein-Westfalen ist der neue Landtag zu seiner ersten Sitzung nach der Wahl zusammengekommen. mehr

 
Die Kombo zeigt einige KandidatInnen für den Parteivorsitz der Partei Die Linke: (oben von links) Katja Kipping, Katharina Schwabedissen und Bernd Riexinger. (unten von links) Dietmar Bartsch, Sabine Zimmermann und Dora Heyenn.

Machtkampf bei den Linken

Kipping lässt Riexinger abblitzen

Im Machtkampf der Linken hat die stellvertretende Parteivorsitzende Katja Kipping eine Doppelspitze mit Bernd Riexinger abgelehnt. mehr

 

Letzter DDR-Wirtschaftsminister

Gerhard Pohl tot aufgefunden

 

Minister stellt neues Programm vor

Altmaier grenzt sich von Röttgen ab

 

Nahostreise des Bundespräsidenten

Gauck fordert zu Friedensgesprächen auf

 
 

Klage gegen Bundesregierung

EU will Deutschland zum Wassersparen zwingen

 

Nach Selbstverbrennung in Lhasa

China startet Verhaftungswelle in Tibet

Strom-Rechner

kWh
vergleichen