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Sorgen um Privatsphäre
US-Unternehmen implantiert Mitarbeitern Chips als Türöffner

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New York. Die Mitarbeiter eines US-Unternehmens sollen sich als Versuchspersonen Chips unter die Haut implantieren lassen. Mit den Bauteilen können die Angestellten dann Snacks kaufen, die Büroausstattung benutzen und Türen öffnen.

Das kündigte das Unternehmen Three Square Market an. Die Firma betreibt Selbstbedienungsläden in Unternehmen, wo deren Mitarbeiter Snacks kaufen können, und beliefert Gefängnisse. Das Unternehmen aus Wisconsin hofft, dass die Chip-Technologie in ihrer Branche Verbreitung findet.

Die Mitarbeiter seien nicht verpflichtet, sich die Chips implantieren zu lassen, teilte Three Square Market weiter mit. Das Unternehmen erwartet, dass mehr als 50 Mitarbeiter sich bei einer "Chip-Party" am 1. August diese zwischen Daumen und Zeigefinger einsetzen lassen.

Implantate, die wie Magnetkarten funktionieren, werden bereits von mehreren europäischen Unternehmen benutzt. Die Chips haben Sorgen um die Privatsphäre hervorgerufen, da sie die Aufenthaltsorte und Einkäufe von Mitarbeitern nachverfolgen und schwerer zu entfernen sind als Plastikkarten.

(wer/ap)
 
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