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Pläne für die Verwaltung
Thyssenkrupp will bis zu 2500 Jobs streichen

Thyssenkrupp will bis zu 2500 Arbeitsplätze streichen
Schriftzug an der Unternehmenszentrale des Stahlkonzerns ThyssenKrupp in Essen. FOTO: dpa, obe htf hpl
Düsseldorf. Der Industriekonzern ThyssenKrupp will über einen Stellenabbau in der Verwaltung rund 400 Millionen Euro an Kosten einsparen.

Von den insgesamt 18.000 Verwaltungsstellen im Konzern sollen bis Ende des Geschäftsjahres 2019/2020 etwa 2000 bis 2500 Arbeitsplätze gestrichen werden, wie der Essener Konzern am Dienstag mitteilte.

Rund die Hälfte der Stellen soll in Deutschland abgebaut werden. "Wir werden alles daran setzen, den Stellenabbau sozialverträglich zu gestalten", erklärte ThyssenKrupp.

ThyssenKrupp hatte im Geschäftsjahr 2011/2012 mit einem Effizienzprogramm namens Impact begonnen und zunächst den Einkauf gebündelt und die Produktion leistungsfähiger gemacht.

So seien in den vergangenen Jahren die Kosten jährlich um 800 Millionen bis zu einer Milliarde Euro gesenkt worden, erklärte das Unternehmen.

In den vergangenen Monaten nahm der Konzern nun die Verwaltungskosten, -prozesse und -strukturen unter die Lupe und verglich sie mit externen Wettbewerbern.

"Im Ergebnis sind wir davon überzeugt, dass unsere Verwaltungskosten von 2,4 Milliarden Euro aktuell deutlich zu hoch sind", teilte ThyssenKrupp nun mit.

(REU/AFP)
 
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