Die Manager der großen drei US-Autobauer flehen beim Bittstellergang vor dem US-Kongress um Gnade.
Ihre Gesichter sprechen Bände. Vorne ist Chrysler-Chef Robert Nardelli zu sehen.
Von links: GM-Chef Rick Wagoner, Ford-Chef Alan Mulally und Nardelli - abwechselnd stehen sie den unbequem fragenden Abgeordneten Rede und Antwort.
Oder hören sich die Vorwürfe der Politiker an. Ihre Mimik spricht Bände.
Zeitweilig reihte sich auch Ron Gettelfinger ein, Chef der Autobauer-Gewerkschaft UAW.
Die Konzernchefs sind zerknirscht. Sie räumen Fehler ein, stellen ihre Posten zur Verfügung, sind zu allem bereit - Hauptsache der Staat gewährt die benötigten Milliarden-Hilfen.
Zu der zweiten Anhörung im Senat waren sie die 800 Kilometer weite Strecke in Hybrid-Autos angereist. Knapp zwei Wochen zuvor hatten sie den Privatjet gewählt - und damit einen Sturm der Entrüstung ausgelöst.
Anders nun an diesem Donnerstag, wo sie sich im Senat vorstellten. Der Gang nach Canossa sieht noch eine weitere Station vor: Das Repräsentantenhaus. Dann entscheidet die Politik.