US-Chiphersteller AMD überrascht zum Jahresauftakt mit Verlust
zuletzt aktualisiert: 14.04.2005 - 10:17
Sunnyvale (ddp.vwd). Der US-Chiphersteller AMD ist zum Beginn des laufenden Jahres überraschend in die Verlustzone gerutscht. Der Fehlbetrag habe sich im ersten Quartal auf 17,4 Millionen US-Dollar (rund 13,5 Millionen Euro) belaufen, teilte AMD am Mittwochabend im kalifornischen Sunnyvale mit. Analysten hatten unter dem Strich im Durchschnitt ein Plus erwartet. Ein Jahr zuvor hatte der US-Konzern noch einen Gewinn von rund 45 Millionen Dollar ausgewiesen. Der Umsatz des US-Konzerns sank den Angaben nach um weniger als ein Prozent auf 1,23 Milliarden Dollar. AMD führte den Verlust vor allem auf die Nachfrage nach Flash-Memory-Chips für den Einsatz in Mobiltelefonen zurück, die sehr schwach gewesen sei. Dies habe auch nicht der erzielte Rekordumsatz mit Mikroprozessoren kompensieren können. Zudem teilte der Chiphersteller mit, seine Flash-Memory-Tochter Spansion abzuspalten. Bei der US-Börsenaufsicht sei für die Gesellschaft bereits der Börsengang beantragt worden. AMD hält an Spansion, das den Angaben nach mit einem Jahresumsatz 2004 von rund 2,3 Milliarden Dollar der weltweite Branchenführer ist, 60 Prozent und der japanische Fujitsu-Konzern die restlichen Anteile. Nähere Details wollte AMD in diesem Zusammenhang nicht bekannt geben.
Quelle: afp
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